01. GESCHICHTE

Ronda und der Wein

Es waren die Phönizier, welche die Weinbaukultur in der Mehrheit der Länder Nordeuropas und an der Küste des Mittelmeerraumes einführten. An der Spanischen Mittelmeerküste sowie in ganz Andalusien, geschah dies im 2. und 1.Jahrhundert vor Christus.

Von ganz besonderer Bedeutung war die Römerzeit um 50 vor Christus, als in Ronda und speziell in Acinipo (‚Ronda La Vieja‘ – Land des Weins) die Blütezeit des Weinbaus stattfand, in der sogar Weintrauben auf die Münzen gedruckt wurden.

Seit dieser Zeit hat sich der Rebanbau

mit der Herstellung von verschiedenen Rot-, Weiss-, Süßweinen, und Brantweinen gehalten. Die Fläche für Weinbau in der Region Málaga betrug 112.000 ha, in der Serrania de Ronda waren es 13.494 ha. bevor die Reblausplage um 1878 in das Gebiet einfiel.

Am Ende des 20. Jahrhunderts wurde ein neues Weinanbaumodell mit verschiedenen neuen Sorten, für die Herstellung von Rot-, Weiss-, und Roseweinen, wiederentdeckt Dies began durch die Initiative von Friedrich Schatz im Jahr 1982, und Alfons von Hohenlohe in den Neunziger Jahren.

Die Ergebnisse waren spektakulär, und die Weine von exzellenter Qualität, originell, frisch und aromatisch.

Die ‚Serrania von Ronda‘ wurde wieder besiedelt mit kleinen Kellereien und anderen innovativen Projekten, die gleichermassen die Qualität und den guten Namen der Region aufrechterhalten.

Aktuell ist die ‚Serrania de Ronda‘ eine Unterzone in der Herkunftsbezeichnung der ‚Sierras de Málaga‘ (diese wurde 2001 gegründet), und verfügt momentan über 23 Weinkeller und umfasst eine Weinanbaufläche von ca. 250 ha.